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Moritz trifft Weihnachtsmann-Rentier mit Monsternase

Posted by on 18. Dezember 2014

Gestern war ich Weihnachtsgeschenke besorgen. Nun, nicht ganz. Mein Opa hat das getan und ich war heimlich mit dabei. Bevor er losging, bin ich heimlich in den Rucksack gehuscht und war dann mit ihm in einigen Geschäften, ohne dass er das wusste. Naja, nachdem er das erste Mal etwas in den Rucksack stecken wollte, hat er mich entdeckt. Geschimpft hat er nicht aber gestöhnt. Er brauchte nämlich den Platz für die Geschenke, die er kaufen wollte.

Also hat er mich kurzerhand aus dem Rucksack geworfen. Er meinte, am Ende könnte ich vielleicht wieder da rein, falls es noch Platz geben sollte. Dann müsse ich mich aber ganz schön klein machen. Ich habe zuerst gar nicht richtig zugehört. Ich war so aufgeregt, dass ich alleine durch das Geschäft flitzen und alles angucken durfte.

Als ich so zwischen den Regalen hin- und hersauste und dabei immer aufpassen musste, dass niemand aus Versehen auf mich trat, hörte ich auf einmal jemanden singen. Obwohl die Stimme fröhliche Weihnachtslieder sang, klang sie irgendwie traurig. Ich habe mich sofort auf die Suche gemacht, um herauszufinden, wer da so niedergeschlagen Weihnachtslieder singt.

Das war gar nicht so leicht. Ich kam der Stimme zwar immer näher, konnte aber niemanden sehen. Die Stimme kam von oben und es war kein Mensch weit und breit zu sehen. Ich hab dann angefangen, an einem Regal hochzuklettern. Als ich oben ankam, konnte ich dann den Sänger endlich sehen.

Auf den ersten Blick habe ich mich ganz schön erschrocken. Da saß ein Rentier mit Weihnachtsmannkleidern in einem Sofa. In der Hand hatte es ein Mikrofon. Aber das eigentlich Verwunderliche war seine riesige Nase. Die war riesengroß, so groß, dass das Rentier nur schwer daran vorbeisehen konnte. Dazu musste es stets den Kopf drehen.

Das war auch der Grund, warum es so traurig war. Zum Glück konnte ich es aufheitern. Ich habe ihm erklärt, dass es einfach die Frau vom Weihnachtsmann bitten soll, ihn zu operieren. Sie kann die Nase sicher ein wenig kleiner machen. Vielleicht kann ja auch sogar der Weihnachtsmann die einfach kleiner zaubern. Als das Rentier das hörte, war es richtig fröhlich. Es hat sich bei mir bedankt und mir frohe Weihnachten gewünscht.

Das hat mich richtig gefreut. Meine Freude dauerte aber nur kurz, denn schon kurze Zeit später kam mein Opa, hat mich geschnappt und in seinen Rucksack gequetscht. Da musste ich mir zwischen zahlreichen Geschenken einen Platz suchen. Das war ziemlich eng und unbequem. Nach einigen Minuten ist mein Ärger allerdings verflogen. Denn ich war richtig froh, jemand anderen glücklich gemacht zu haben.

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