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Moritz traurig: Menschen lassen Blumen verdursten

Posted by on 23. Dezember 2014

Heute schlafen hier alle lange. Da kann ich mich in Ruhe an einen Computer setzen und in meinem Blogg schreiben. Ich kann nämlich nicht mehr schlafen. Bei uns ist so ein Lärm, der geht einem durch Mark und Bein oder besser: durch Stoff und Füllung. Die Menschen hören das natürlich mal wieder nicht oder sie wollen das nicht. Dabei haben sie Schuld daran.

Wovon ich rede, wollt Ihr wissen? Nun, bei uns im Badezimmer rufen fünf Rosen verzweifelt um Hilfe. Sie sind am verdursten und hängen kopfüber von einer kleinen Wäschespinne herunter. Mein Opa hat sie gestern einfach aus der Blumenvase genommen und dort hingehangen. „Die sollen trocknen!“, hat er gesagt. „Dann können wir damit dekorieren.“.

Ich habe mir erst nichts dabei gedacht. Doch dann hörte ich, wie die Rosen zu stöhnen anfingen. Später riefen sie um Hilfe und nun jammern sie fast nur noch; das allerdings in herzzerreißenden Tönen. Ich kann dabei nicht schlafen. Das ist laut und macht mich sehr traurig. Niemand hier scheint davon etwas zu hören.

Ich habe versucht, an die Blumen heranzukommen, um ihnen zu helfen. Das hat aber nicht geklappt. Die hängen so hoch und da ist nichts im Badezimmer, an dem ich hochklettern könnte. So ein Mist! Auf der anderen Seite erspart mir das Stubenarrest. Den würde ich sicher bekommen, wenn ich den Blumen helfen würde. Mir tun die Rosen aber so leid. Was soll ich bloß machen? Manchmal ist es echt nicht leicht, ein Teddybär zu sein.

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