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Moritz ist traurig: Ein Meerschweinchen ist gestorben

Posted by on 26. März 2012

Unser Wochenende war gar nicht so schön. Eines unserer Meerschweinchen ist gestorben und zwar Mirakel. Im August wäre er sechs Jahre alt geworden. Alle hier sind sehr traurig. Nun ist er im Meerschweinchenhimmel und hat hoffentlich viel Spaß da oben. Ich war dabei als Mirakel starb, Sina und mein Opa auch. Wir konnten nichts mehr tun – nur zusehen. Das war nicht leicht!

Bis zum Wochenende habe ich gar nicht gewusst, dass ich das Meerschweinchen so gerne habe. Oft hat mich das laute Gequieke gestört und auch der Geruch vom Stall war nie wirklich gut, wenn die letzte Reinigung schon einige Tage her war. Aber zuzusehen, wie ein Meerschweinchen stirbt und dann zu wissen, dass man es nie wieder sehen wird, macht mein Teddyherz ganz schön schwer.

Manchmal möchte ich daher gerne weinen. Aber das kann ich irgendwie nicht. Meine Knopfaugen bleiben immer trocken. Nun frage ich mich, ob Teddys überhaupt weinen können oder ob ich irgendwie anders bin.

Ich denke viel nach, seit das Meerschweinchen nicht mehr da ist und habe auch gar nicht so viel Lust etwas zu machen. Darum habe ich gestern auch nichts geschrieben hier. Nun merke ich aber, dass es auch ein bisschen hilft, wenn man etwas macht und wenn man darüber spricht, dass man traurig ist.

Außerdem haben wir ja noch das andere Meerschweinchen, Willy. Um ihn müssen wir uns nun kümmern. Er hat wohl Milben oder so. Er kratzt sich ständig und verliert an manchen Stellen Fell. Wir versuchen, heute einen Termin beim Tierarzt zu bekommen, damit der ihm helfen kann.

Allerdings ist er ja nun auch ganz alleine. Das kann bestimmt nicht so bleiben. Meerschweinchen sind nämlich Tiere, die schlecht alleine sein können. Bevor Willy zu uns kam, hatte Mirakel ein anderes Meerschweinchen als Freund, das nach kurzer Zeit plötzlich starb. Das hat Mirakel sehr traurig gemacht, so dass er nicht mehr essen wollte. Da haben wir ganz schnell Willy besorgt und dann ging es mit Mirakel wieder besser.

Nun warten wir mal einige Tage ab. Wenn es Willy dann schlechter geht, holen wir ihm wohl auch schnell einen neuen Freund. Andernfalls müssten wir ihn weggeben. Dann wäre es hier auf einmal ziemlich leer. Was nun aber genau passiert, weiß ich nicht. Mich hat noch keiner gefragt. Ich warte ab, wie es weitergeht und sage Euch dann Bescheid.

3 Antworten zu Moritz ist traurig: Ein Meerschweinchen ist gestorben

  1. SchneiderHein

    Hallo Moritz,
    so ein sterbendes Tier macht wohl immer nachdenklich. Und Teddys mit Herz macht es sicherlich auch traurig – auch wenn sie nicht weinen können. Aber traurig gucken können Bären schon. Ganz oft sitzen zum Beispiel Lisa & Linus erwartungsvoll oder fröhlich auf dem Koffer. Und wenn dann nix spannendes passiert, dann wird ihr Gesichtsausdruck im Laufe des Tages immer mißmutiger.

    Das mit dem einsamen Leben von Meerschweinchen kennen wir von unseren Kois im Teich, die auch Gesellschaft brauchen: Zuerst hatten wir 1996 zwei, die sind aber bald darauf gestorben. Dann kamen im nächsten Jahr wieder zwei kleine, wovon der eine nicht den Winter überlebte. Danach kamen zwei neue kleine hinzu, die aber auch bald darauf Probleme hatten, so dass der ältere wieder alleine war. Seit 2001 hatte er nun einen Kumpel, wurde aber selbst krank, so dass wir damit rechnen mussten, dass er den Winter nicht überlebt. Dann hätten wir den ‚jüngeren‘ Fisch auch besser zu unseren Nachbarn in deren Teich weggegeben, um nicht endlos wieder einen neuen Koi als Kumpel zu besorgen. Denn eigentlich ist unser Teich gar nicht für Kois geeignet. Aber diesen Winter haben nun leider beide nicht überlebt. Das ist ganz schön traurig zwei so große und alte Fische zu beerdigen. Schade, dass die beiden Kumpels da nicht mehr zusammen im Teich umherschwimmen. Aber manches vermisst man halt erst richtig, wenn es nicht mehr da ist. Doch wir werden nun zukünftig nur noch kleine Fische im Teich haben …
    LG Silke

  2. Denni

    Lieber Moritz !

    Was Du gerade durchmachst kenne ich sehr gut. Letztes Jahr starben meine Ratten „Lumpi“ und „Liefje“. Sie hatten leider ihre Lebenserwartung von ca.2 jahren erreicht.Liefje hatte eine schwere Lungenetzündung und Lumpi einen inoperablen Tumor im Bauch. Dann musste bei beiden der schwere Schritt des Erlösens gegangen werden. Auch aus meinen Augen kamen keine Tränen.Ich konnte machen,was ich wollte,da lief nichts. Diese Stille im Käfig,diese Leere war ganz schlimm.Ratten sind wie Hunde,auch wenn viele Leute es nicht glauben und sich ekeln.Aber meine waren Hausratten,gezähmte,saubere Tierchen mit kleinen glänzenden Knopfaugen und Quatsch im Kopf. Und dann sind sie plötzlich nicht mehr da. Man kommt vom Tierarzt nach hause und kann den Abschied nicht fassen.
    Irgendwann holte ich mir neue Ratten.Die sind zwar nicht wie meine „alten“,aber sie machen mir viel Freude. Gestern haben sie mich am Ohr gezogen,dafür habe ich ihre Leckereien versteckt.
    Villeicht findet sich ja irgendwo ein kleines Meerschweinchen,was zufällig ein neues Heim sucht und zu deinem Willy passt? Der freut sich bestimmt ganz doll,wenn er einen Kumpel bekommt und den Käfig in einer Partyzentrale verwandeln kann,wenn Du gerade nicht hinsiehst. (Meine „Mäuse“ machen immer Party 🙂 ) Liebe Grüße Denni

  3. Moritz

    Vielen Dank für Eure lieben Worte. Ihr tröstet mich ein bisschen. Ja, es es nicht leicht, wenn ein Haustier stirbt. Da bleibet eine große Lücke zurück. Ich frage mich gerade auch, wie das wohl wird, wenn Nikke mal nicht mehr da ist. Er wird im April auch schon elf Jahre.

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