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Bei Teddy Moritz ticken die Uhren anders

Posted by on 16. März 2012

Es macht mir viel Spaß so zu reden, dass mich kaum jemand versteht. Mit dem Wechstaben verbuchseln klappt das ja inzwischen nicht mehr so gut. Das haben hier alle durchschaut – bis auf meine Oma. Sie ist leider auch die Einzige, die Probleme hat, die Uhrzeit zu verstehen. Nein, nein! Sie kann natürlich die Uhrzeit lesen. Aber sie versteht nicht, wie spät es ist, wenn ich es ihr sage.

Wie das kommt? Ganz einfach, ich sage ihr die Zeit auf meine Art. Das geht etwa so: Wenn es fünf nach halb acht ist, sage ich, es wäre 6 Uhr 95. Dann guckt sie mich komisch an. „Die Zeit gibt es doch gar nicht!“ höre ich dann. „Doch bei mir schon“, ist meine Antwort. Es ist eben 95 Minuten nach sechs. Stimmt ja auch.

Das ist lustig. Fremde, die uns besuchen kommen, sind auch immer verblüfft. Wenn die etwa fragen: „Ist es schon nach vier?“ und ich dann sage: „Neh, ist erst 3 Uhr 67, sehen die aus, als wenn sie ihren eigenen Namen vergessen haben. Den Spaß habe ich aber nicht mehr allzuoft, weil ich mich bei Besuch meist in Sinas Zimmer verstecken muss.

Manchmal hilft meine Zeitansage mir auch beim Fernsehen. Wenn ich etwa um neun ins Bett soll und sage, es sei erst 8 Uhr 78. Ab und zu darf ich dann noch aufbleiben. Praktisch, oder? Das klappt aber nur, wenn meine Oma fragt oder die anderen nicht richtig zuhören, weil der Film so spannend ist. Naja, einen Versuch ist es auf jeden Fall immer wert.

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